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NEUER OVERSIZE-PULLOVER MIT ZICK-ZACK-MUSTER

NEUER OVERSIZE-PULLOVER MIT ZICK-ZACK-MUSTER

Jedes Mal, wenn mein Mann mir beim Wolle-Färben zusieht, sagt er mir, dass ich doch mal etwas aus der Roh-Wolle stricken soll. Ich weiß, dass einige die Farbe der Rohwolle nicht so schön finden, wir lieben sie jedoch. Dieses Natur-Beige hat so etwas sommerliches.

Und da die Tage so langsam wieder schöner werden, fand ich die Idee aktuell ganz passend. Doch was für ein Pulli soll es werden?

Es gibt ja so viele Ideen. Als Inspiration nahm ich dieses Mal einfach mal meine Pfaff Strick-Anleitung zur Hand.

In der Anleitung meiner alten Pfaff Duomatic 80 stehen nicht nur die klassischen Bedienungsanweisungen, sondern auch Anleitungen, wie man bestimmte Muster auf der Maschine strickt.

Beim Durchblättern der Muster-Sektion fiel mir dieses Zick-Zack-Muster sofort ins Auge. Für alle Nicht-Maschinenstricker sei kurz erklärt, dass dieses Bild zeigt, wie man die Nadeln und die Stößer in Arbeit bringt und wie man die beiden Strickbetten drehen muss, um das Muster stricken zu können. Eigentlich ziemlich einfach. Man muss sich nur konzentrieren, um das richtige Muster stricken zu können.

Das Muster an sich sollte also kein Problem darstellen.

Da ich nicht noch einen weiteren Schals stricken wollte, wollte ich mir einen einfachen Oversize-Pullover mit diesem Muster stricken. Meine ersten Erfahrungen mit Oversize-Schnitten hatte ich ja bereits bei meinem 1. Pullover gesammelt, daher wusste ich, worauf ich beim Design-Prozess beachten muss.

Ich wusste, dass der 1. Oversize-Pullover, den ich gestrickt hatte,  viel zu groß und viel zu lang war und dass die Armlochtiefe und die Ärmelform nicht gestimmt hatten. Diese Dinge musste ich im neuen Strickmuster anpassen.  

Die Grundidee stand also schon einmal.

Wie bei allen Strick-Projekten musste ich erst einmal ein Musterstück in verschiedenen Maschengrößen stricken, um meine Wunschvorstellung für das Strickbild erreichen zu können. Nachdem ich mich für ein Strickbild entschieden habe, konnte ich meine Maschen und Reihen pro 10 cm zählen. Darauf basierend konnte ich meinen Schnitt designen.

Das Stricken verlief eigentlich ganz unkompliziert, ich musste mich nur sehr konzentrieren, dass ich alle notwendigen Schritte richtig mache. 

Ja, ich musste mehrere Male beginnen, doch nachdem ich wusste, worauf ich achten musste, strickte ich die difizielen Stellen nur noch abends ohne Ablenkungen. 

Nachdem alle Teile fertig gestrickt waren, habe ich sie erste einmal gewaschen und leicht in Form gezogen trocknen lasse. Danach konnte ich alle Teile miteinander verbinden und fertig war mein neuer Oversize-Pullover mit schönem Zick-Zack-Muster.

Und so sah der Pulli direkt nach dem Zusammen-Nähen aus. Das Maschenbild sah nicht sehr schön aus und die Zick-Zack-Linien haben sich ziemlich gebeult. 

Hier seht ihr ein Spiegel-Selfie von mir, nachdem ich den Pulli gewaschen hatte. Ihr seht, das Maschenbild ist gleich viel schöner, als vor dem Waschen. Man sollte also immer etwas Geduld mit sich selbst und dem fertigen Projekt haben.

Ich liebe diesen Oversized-Pullover, auch wenn ich einige Dinge das nächste Mal anders machen werde.

Letztendlich finde ich den Schnitt recht gut. Leider habe ich mich bei diesem Pulli gegen ein klassisches Bündchen entschieden, was nicht so gut war. Ohne Bündchen sieht der Abschluss leider nicht sauber aus und wellt sich. Bei den Ärmeln habe ich den Fehler gemacht, dass ich das Zick-Zack-Muster nicht bis zum Schluss durchgestrickt habe. Ich wollte mit dem gleichen Abschluss, wie beim Bündchen enden. Doch leider gefällt mir das optisch nicht so gut. 

Es sind also nur wenige Kleinigkeiten, die ich das nächste Mal anders machen werde.

Das finde ich nicht schlecht. Und ich weiß, dass mich dieses Strick-Projekt meinem Ziel, eine gute Strick-Designerin zu sein, um einige Schritte weiter nach vorne gebracht hat.

Ich freu mich schon auf mein nächstes Pulli-Projekt.

MEINE ERSTEN STRICKVERSUCHE AUF EINER STRICKMASCHINE

MEINE ERSTEN STRICKVERSUCHE AUF EINER STRICKMASCHINE

Leider habe ich ja lange nichts mehr von mir hören lassen, doch heute möchte ich euch gerne wieder auf meine Strick-Reise mitnehmen und euch verraten, warum ich mich erst heute bei euch melde.

Eine alte Strickmaschine hat bei mir Ende letzten Jahres Einzug gehalten. Seit letztem Winter bin ich stolze Besitzerin einer Pfaff Duomatic 80. Eine Zweibettmaschine mit einem Nadelabstand von 4,5 mm. Ich muss gestehen, ich weiß schon gar nicht mehr, wie ich auf die Idee kam, mir eine Strickmaschine zu holen. Ich vermute, es lag daran, dass mir das Pullover-Stricken so viel Spaß gemacht hat und ich so viele tolle Strickmuster gesehen habe, die ich testen wollte. 

Für meinen letzen Pullover habe ich ca. 1 Monat am Stück gestrickt. Und das war mir einfach zu lange. Auch wenn ich wirklich schnell war. Aber so hätte ich ja nur max. 12 Pullover-Strickmuster im Jahr testen können. Das war mir einfach zu wenig. Also machte ich mich im Internet auf die Suche nach einer alten Strickmaschine in einem gepflegten Zustand in meiner Nähe. Und wie es der Zufall so will, fand ich eine gute Maschine in meiner näheren Umgebung, die ich gleich am folgenden Wochenende mit dem Auto abholen konnte.

Ich bin ganz ehrlich zu euch. Gleich in den ersten Tagen wollte ich die Maschine schon wieder zum Wertstoffhof bringen… Nichts hat funktioniert! Ich musste mich nur herumärgern. Doch nach den anfänglichen Schwierigkeiten hat mich diese Maschine richtig gefesselt und meine Strick-Motivation noch einmal auf ein ganz anderes Level gehoben. 

ACCESSOIRES STRICKEN

Die ersten 3 Monate nutze ich die Maschine ausschließlich um Beanies, Buffs und Schals zu stricken. Und das war genau richtig so. Denn diese kleinen Projetke halfen mir wirklich, mich mit meiner „neuen“ Maschine auseinander zu setzen.

Ihr müsst euch vorstellen, dass generell alle Strickstücke auf der Strickmaschine flach gestrickt werden. Es gibt eine Einstellung, die es ermöglicht, in Runden zu stricken. Doch dies funktioniert nur bei Glatt-Rechts-Gestrick. Diese Limitierung stört mich jedoch überhaupt nicht.

Wie ihr wisst, habe ich mein Leben lang genäht. Ich weiß also, wie man Kleidungsstücke verbindet und finde die Art des Strickens sehr vorteilhaft für den Sitz eines Kleidungsstücks.

Meine Beanies, die ich in Halbpatent gestrickt hatte, musste ich aber daher zum Schluss noch einmal von Hand zusammennähen. Das nahtlose Verbinden von Maschen war ebenfalls eine großartige Übung.

Da ich wusste, dass einige meiner Familienmitglieder keine Woll-Mützen tragen, strickte ich zuletzt auch noch Socken auf der Maschine. Ebenfalls eine großartige Übung, um mich mit den Einstellungen und Eigenarten meiner Strickmaschine vertraut zu machen.

Und bis auf wenige Mützen, die ich für mich selbst behalten wollte, habe ich alle Strickstücke zu Weihnachten verschenkt.

PULLOVER STRICKEN

Nach diesen vielen Klein-Projekten wollte ich nun aber doch endlich einen Pullover stricken. Also nahm ich einen einfachen Oversize-Schnitt aus einer Zeitschrift und begann diesen auf der Strickmaschine zu stricken.

Das Ergebnis hat mich leider nicht wirklich überzeugt. 

Aber das hatte überhaupt nichts mit der Strickmaschine zu tun. Das Strickbild hat mich begeistert. Meine handgefärbte Merino-Wolle hat sich großartig verstricken lassen und fühlt sich schön weich an. Nur der Schnitt war einfach überhaupt nicht mein Ding.

Die Proportionen bei diesem Schnitt haben überhaupt nicht gestimmt. Der Körper war viel zu weit. Die Ärmel seltsam geformt. Und die Armlochtiefe war im Verhältnis zu dem Körper viel zu eng.

Ok. Lesson learned. In Zukunft weiß ich, worauf ich bei der Wahl eines Strick-Musters besser achten muss. 

(Und ganz ehrlich, ich war froh, dass ich den Pulli auf der Maschine gestrickt habe. Denn eigentlich wollte ich ihn von Hand stricken… Mensch, hätte ich mich da  geärgert!)

Nach dem eher enttäuschendem 1. Pullover-Ergebnis, machte ich mich auf die Suche nach einem eher figurnahen Strickmuster. Da ich mir Raglan-Oberteile in der Regel immer sehr gut passen, entschloss ich mich für einen Raglan-Schnitt.

Das Strickmuster fand ich wieder in einer Zeitschrift. Die Anleitung adaptierte ich für das Maschinen-Stricken und legte los. 

Wie ihr sehen könnt, funktionierte alles super. So gut, dass ich den Pulli nach Fertigstellung gewaschen und gleich in den Kleiderschrank gelegt habe. Ich hab nicht einmal ein Foto vom fertigen Pulli gemacht. 

PULLUNDER FÜR MEINEN MANN STRICKEN

Nachdem ich also wusste, worauf ich beim Strickmuster achten muss und bereits 2 Pullover auf der Strickmaschine gestrickt habe, machte ich mich auf die Suche nach einem Schnitt für einen Männer-Pullunder. Mein Mann liebt Pullunder mit V-Ausschnitt. Ich wusste, dass dieser Ausschnitt etwas tricky sein kann, aber man wächst ja mit seinen Herausforderungen und daher machte ich mich also auch an dieses Projekt.

Und was soll ich sagen. Auch dieses Strick-Projekt lief super. Der Pullunder sitzt an meinem Mann, wie er soll und die handgefärbte Wolle ist mein absolutes Highlight!

FAZIT

Nach einer sehr langen Einarbeitungszeit liebe ich meine Strickmaschine mittlerweile sehr.

Für mich ist diese Art des Strickens super einfach und unkompliziert, da ich es als Näherin gewohnt bin, Kleidungsstücke eindimensional zu entwerfen. Ich weiß, wie man Einzelteile zusammen näht und worauf man dabei achten muss.

Ich kenne mich sehr gut mit Schnitten aus. Ich habe jedoch dank meines 1. Oversize-Pullovers gelernt, dass ich mein jahrelang erarbeitetes Wissen auch auf fertige Strickmuster anwenden muss. Denn nicht jedes Strick-Muster ist wirklich gut.

NEUE SOCKEN MIT TREPPENMUSTER, INKL. TUTORIAL

NEUE SOCKEN MIT TREPPENMUSTER, INKL. TUTORIAL

Ende letzten Jahres habe ich neben meinen Accessoires auch 3 Pullover gestrickt. Das Pullover-Stricken hat mir viel Freude bereitet, doch ich habe gemerkt, dass ich die kleinen Projekte wirklich vermisst habe. Im Austausch mit anderen Strickerinnen habe ich erfahren, dass die Meisten von ihnen das ganze Jahr über Socken stricken. Meistens aber nicht für sich selbst, sondern für einen guten Zweck am Ende des Jahres. Das fand ich so toll und es hat mich motiviert, wieder kurze Socken-Tutorials für euch aufzunehmen.

Heute möchte ich euch daher wieder ein neues Sockenmuster vorstellen. Ich habe es „Trepp auf, Trepp ab“ genannt und es handelt sich dabei um mein 1. Sockenmuster 2024. Das Strickmuster ist selbstverständlich kostenlos und ich hoffe, ihr habt viel Freude dabei es einmal selbst auszuprobieren.

Ich habe das Muster 3x für den Schaft und 4x für den Fuß verwendet. Im Fuß-Bereich habe ich das Muster jedoch nur im oberen Bereich verwendet, da ich dies zum einen optisch ganz toll finde, aber auch für den Tragekomfort besser finde. Ihr könnt das Muster aber selbstverständlich komplett durch stricken.

Das Treppen-Muster ist leicht zu merken, lässt sich super einfach stricken und gibt dem Socken auch noch zusätzlich einen tollen Tragekomfort. Besser geht es doch gar nicht, oder!?! Wie ihr nun dieses Sockenmuster strickt, das zeige ich euch in meinem aktuellsten YouTube-Video. Das Strickmuster hat einen Rapport über 8 Maschen und ist für eine Sockengröße 40/41 mit einem Anschlag von 64 Maschen designt.

Damit euch das Muster ganz einfach von der Nadel geht, habe ich euch wieder einmal ein kurzes Strick-Tutorial aufgenommen. Wenn euch das Video gefällt, gebt mir bitte ein LIKE und ABONNIERT meinen Kanal. Das motiviert mich, neue Videos für euch aufzunehmen.

Für meine Socken verwende ich folgende Materialien (alle selbst bezahlt):

Nadelspiel: Symfonie von Knit Pro, Nadelstärke 2,5
Blaue Wolle: Selbst gefärbte 4-fach Sockenwolle „Dark Navy“
Pink-Orange Wolle: Selbst gefärbte 4-fach Sockenwolle „Pinke Koralle“

LOOP MIT UND OHNE ROLLRAND, ELASTISCH ABGEKETTET – INKL. TUTORIAL

LOOP MIT UND OHNE ROLLRAND, ELASTISCH ABGEKETTET – INKL. TUTORIAL

Ach, ich liebe einfach tolle Accessoires. Und da es langsam kalt wird, stricke ich aktuell unglaublich gerne Socken, Mützen, Schals und Loops in jeglichen Varianten.

Meine aktuellen Lieblings-Straßenlaufschuhen von Nike haben einen pinken Swoosh, also dachte ich mir, dass es doch eine coole Idee wäre, mir einen schönen pinken Loop mit Rollrand zum Laufen zu stricken. Die pink-melierte Sockenwolle (und auch die blaue-lila Wolle) hatte ich bereits vor einiger Zeit selbst gefärbt, also konnte ich gleich mit meinem neuen Projekt beginnen.

Das tolle an diesem Loop ist, dass man ihn sowohl mit Rollrand, als auch ohne Rollrand stricken kann.

Für den rosa-weiß melierten Loop habe ich 140 Maschen auf einem Nadelspiel mit 2,5mm Dicke angeschlagen. Den Buff habe ich dann in glatt rechts über 250 Runden gestrickt. Dies ergab bei mir eine Länge von ca. 30 cm. Der Rollrand ergibt sich dank dem glatt rechts gestricktem Gewebe ganz automatisch. Dank dem Rollrand wirkt der Loop nicht lang, aber er hat dennoch eine super Länge. Den nächsten Loop würde ich aber vielleicht sogar noch etwas länger stricken. Vielleicht noch einmal ca. 50 Runden. So könnte ich ihn noch besser bei Wind und Wetter über meine Ohren ziehen, auch wenn ich einen Dutt unter der Mütze trage.

Den dunklen Loop habe ich wie den rosa-weiß melierten Loop gestrickt, allerdings wollte ich bei dieser Version eine Kombination aus Rollrand an der einen und glatten Rand an der anderen Seite stricken. Für die Variante ohne Rollrand habe ich zum Ende noch einmal 10 Runden in Kraus rechts (1 Runde in rechten Maschen, 1 Runde in linken Maschen etc.) gestrickt.

Beide Loops habe ich zum Schluß elastisch abgekettet. Das ist sehr wichtig, da man den Loop sonst nicht mehr über den Kopf ziehen kann… Wie das geht, das zeige ich euch in meinem neuesten Strick-Tutorial auf YouTube. Bitte schaut euch das unbedingt vorher an, denn bei meiner 1. Version musste ich einige Runden wieder auftrennen…

Ich liebe meine neuen Loops. Sie sind einfach so unverschämt praktisch und ich trage sie in der kalten Jahreszeit tatsächlich ständig.

Wenn ihr also auf der Suche nach einem einfachen Anfänger-Projekt seid, dann probiert doch einfach mal meinen Loop mit oder ohne Rollrand aus. Es ist ein einfaches Projekt, das man prima überall stricken kann.

Viel Spaß beim Nachstricken!

Für meine Loops verwende ich folgende Materialien (alle selbst bezahlt):

Nadelspiel: Aluminium-Nadeln von Prym in 20 cm, Nadelstärke 2,5
Stricknadel zum Abketten: Symfonie von Knit Pro, Nadelstärke 4,0
Bunte Wolle: Selbst gefärbte Sockenwolle
Schwarze Wolle: Sockenwolle Cool Wool 4 Socks Uni von Lana Grossa

NEUE RINGELSOCKEN GANZ LEICHT – OHNE TREPPCHEN DANK PERLMUSTER, INKL. TUTORIAL

NEUE RINGELSOCKEN GANZ LEICHT – OHNE TREPPCHEN DANK PERLMUSTER, INKL. TUTORIAL

Wie ihr vielleicht schon einmal mitbekommen habt, LIEBE ich ja gute Zeitschriften. In unserem Wohnzimmer haben wir eine ganze Wand voller Zeitschriften. Und seit ich mit dem Stricken angefangen habe, stehen dort nun auch unterschiedliche Strick-Zeitschriften. Ich liebe es einfach diese (internationalen) Zeitschriften in die Hand zu nehmen, sie durchzublättern und mich inspirieren zu lassen. Da bin ich ganz froh, dass ich einen ganz tollen Mann habe, der meine Leidenschaft für den Print unterstützt und mich auch gelegentlich mit neuen Zeitschriften überrascht.

In einer meiner Zeitschriften bin ich so vor Kurzem über das einfache Perlmuster gestolpert. Ich sah einen Kurzarm-Pullover in Perlmuster und habe mich sofort in das Design verliebt. Mir gefiel diese schöne Struktur, die der einfach Wechsel aus rechten und linken Maschen erzeugt und konnte mir auch gleich richtig gut vorstellen, dass dies ein ideales „Muster“ sei, um handgefärbte Wolle toll in Szene setzen zu können.

Für alle, die ein Perlmuster vielleicht noch nicht kennen, eine kurze Zusammenfassung, wie man dieses strickt:
1. Runde/Reihe: 1M re, 1M li, 1M re, 1M li …
2. Runde/Reieh: 1 M li, 1Mre, 1M li, 1 M re …

Ihr seht, man strickt einfach jeweils eine Masche in rechten Maschen und eine in linke Maschen und wiederholt das, so oft wie nötig. In der folgenden Runde/Reihe strickt man dann wieder nur rechte und linke Maschen, allerdings gegengleich. Das bedeutet, jede rechte Masche, die man zuvor gestrickt hat, wird nun links gestrickt und jede linke Masche wird rechts gestrickt. Und das war es dann auch schon. Das Perlmuster ist leicht zu merken, lässt sich super einfach stricken und gibt dem Strick-Objekt eine tolle stabile, dreidimensionale Struktur.

Da ich erst vor einiger Zeit ein blau-lila Sockengarn selbst gefärbt hatte, wollte ich das Perlmuster doch gleich einmal mit dieser Wolle in einem neuen Socken-Design testen. Denn kleine Projekte gehen ja immer, oder?

Das Grundmuster meiner Socke stricke ich von Anfang an nach der REGIA Sockentabelle. Die Socken in Größe 40/41 passen mir einfach perfekt, warum sollte ich daran also etwas ändern? Für mein nächstes Socken-Projekt wollte ich das Perlmuster als besonderes Element in eine knallige Ringelsocke aus meiner blau-lila Wolle und einem Hot Pink integrieren. 

Eigentlich sind Lila und Blau gar nicht so meine Farben, aber bei meinem letzten Färbe-Versuch habe ich einfach etwas herum experimentiert und mit dem fertigen Ergebnis war ich tatsächlich ganz happy. Also habe ich das Garn zum gebrauchsfertigen Knäuel gewickelt und mich gleich auf die Suche nach einem Kontrastgarn gemacht. Das „Hot Pink“ von Lana Grossa fiel mir dazu sofort in die Hände. Was für eine Farb-Kombination. Wenn das mal nicht Barbie-Alarm schreit!

Beim Stricken viel mir auf, dass die Kombination aus unterschiedliche Streifen in „glatt rechts“ und in „Perlmuster“ einfach genial ist! Denn dank dem dreidimensionalen Effekt des Perlmusters muss man sich überhaupt keine Gedanken über den Farbwechsel machen. Es gibt vielleicht 1-2 Dinge, auf die man generell achten muss, aber man muss keine Tricks anwenden, um stufenlose Streifen stricken zu können. Ist das nicht toll?!? Die Socke ist also definitiv absolut Anfänger-freundlich.

Und damit ihr nun genau wisst, wie ihr meine neuesten Ringelsocken mit Perlmuster stricken könnt, habe ich euch extra ein kurzes Video dazu aufgenommen. In meinem 9. Strick-Tutorial auf meinem YouTube Kanal zeige ich euch, wie ich meine knalligen, Barbie-inspirierten, Streifensocken OHNE Stufen beim Farbwechsel stricke.

Viel Spaß beim Ansehen und Nach-Stricken!
Und denkt daran, wenn euch das Video gefällt, dann gebt mir doch bitte ein „LIKE“ und ABONNIERT meinen Kanal.

Für meine Ringelsocken verwende ich folgende Materialien (alle selbst bezahlt):

Nadelspiel: Symfonie von Knit Pro, Nadelstärke 2,5
Blaue Wolle: Selbst gefärbte Sockenwolle
Pinke Wolle: Sockenwolle Cool Wool 4 Socks Uni von Lana Grossa, Fuchsia (7717)